Zucker - Der Energielieferant

Zucker - in Fachkreisen wird er auch als Kohlenhydrat bezeichnet. Er ist mehr als nur süß und zum Backen geeignet. Kohlenhydrate sind der Treibstoff für den menschlichen Organismus. Welche Funktionen der Treibstoff Zucker für den menschlichen Körper hat, erfahren Sie in den nächsten Punkten.

Kohlenhydrate als Energielieferanten

Stellen Sie sich einmal vor, Sie hätten die Aufgabe ein Kraftwerk (den menschlichen Körper) zu betreiben und am Laufen zu halten. Was würde Ihnen als Erstes in den Sinn kommen? Was würden Sie benötigen? Energie! Genau das liefern Kohlenhydrate. Fast alle Zellen im menschlichen Organismus nutzen Kohlenhydrate als Energiequelle. Besonders unser Denkzentrum (das Gehirn) braucht Kohlenhydrate in ihrer einfachsten Form, um alle Prozesse zu steuern. Das wiederum ist Glukose. Glukose ist auch als Traubenzucker (Glukose) bekannt. 

Wie entsteht Glukose und warum ist gerade Glukose so wichtig?

Mit der Nahrung aufgenommene Kohlenhydrate liegen oft als Zweifach- und Mehrfachzucker vor. Diese können in der vorliegenden Form nicht als Energielieferant genutzt werden. Durch chemische Prozesse, die im Körper stattfinden, werden die genannten Zuckerformen zu Glukose abgebaut. Dieser Prozess nennt sich Glykolyse. Er beginnt eigentlich schon in den Schleimhäuten der Mundhöhle. Doch der wichtigste Teil geschieht im Magen-Darm-Trakt. Dort werden die Kohlenhydrate durch Enzyme zu Glukose reduziert und anschließend durch die Zellen in das Blut  reduziert. Somit gelangt die Glukose zum Gehirn und steht als Energielieferant für den menschlichen Organismus zur Verfügung. 

Kohlenhydrate als Energiespeicher

Der tägliche Energiebedarf eines Körpers schwankt ständig und hängt von vielen Faktoren wie zum Beispiel dem Alter, dem Geschlecht und dem Maß der täglichen Bewegung ab.

Wird dem menschlichen Organismus mehr Energie als benötigt zugeführt, wird diese Energie gespeichert. Glukose wird dann durch die Leber in Glykogen umgewandelt. Das Glykogen ist die Speicherform von Glukose. In den Zeiten, in denen dem Körper nicht genügend Energie zur Verfügung gestellt wird, kann das gespeicherte Glykogen wieder in Glukose umgewandelt werden (die Glykogenolyse), und somit dem Körper als Energie zur Verfügung stehen.

 

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